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Charly

 

Hallo Zusammen, mein Name ist Charly und ich habe von September 2010 bis Septemper 2011 hier gelebt. Nun lebe ich bei Ulli in Burscheid und habe neben meinen neuen Ponyfreunden dort einen anständigen Job also Kinderpony.

Wie es dazu kam lesen Sie in meiner Geschichte.

Charly kam im September 2010 vom Kölner Schutzhof für Pferde zu uns. Er und seine Mutter waren von den Mitgliedern des Schutzhofes direkt vom Metzger freigekauft worden, als Charly noch ein kleines Fohlen war.

Charly lebte sich schnell in unsere Jungengruppe ein und es zeigte sich, dass er sehr verspielt ist und unbedingt auch zukünftig mindestens einen männlichen Freund an seiner Seite haben sollte.

 

So gerne er auch mit Stuten zusammen stehen würde, so zeigt sich aber, dass er viel zu verspielt für die Damen ist und er ihnen nach kürzester Zeit auf die Nerven geht.

 

 

Charly wurde bei uns angeritten und ausgebildet. Er ist ehr ein gemütlicher Vertreter seiner Art und von da her ein sehr, sehr braves Kinderpony. Er geht in der Reitbahn im Schritt und Trab artig seine Runden, braucht aber noch ein erfahrenes Führpferd.

 

 

Im Gelände zeigt er sich unerschrocken. Er ist für die Kleinsten ein braves Führpony und für Kinder die etwas reiten können ein toller Freizeitpartner.

Charly buckelt nicht und geht auch nicht durch. Er begleitet andere Pferde auf Schritt und Tritt und ist daher als Handpferd ideal.

Wir wünschten uns für Charly ein zu Hause wo er einen männlichen Freund zum spielen und toben hat.

 

Und dieser Platz wurde gefunden. Heute lebt Charly bei Ulli und ihrer Tochter in Burscheid. Er hat einen neuen Freund gefunden und arbeitet als Kinderreitpony.  

 

   


 


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Bella

 

Hallo Zusammen,

ich bin die kleine Bella und habe von März bis Juni 2011 hier gelebt. Bevor ich hierher kam, lebte ich mit meiner Freundin Mia irgendwo am Nürburgring. Da ging es uns nicht so gut und deshalb hat uns eine liebe Dame vom Vet-Amt dort wo wir waren einfach heraus geholt und uns an die Familie Beß gegeben. Wie es dann weiter geht, lesen Sie in meiner Geschichte.

 

 

 

 

 

Die kleine Bella wurde im März 2011 vom Vet-Amt Koblenz aus schlechter Haltung befreit.

Sie und eine weitere Stute litten unter aktuter Hufrehe und hatten "Schnabelschuhe".

Beide Mädchen waren weder geimpft noch entwurmt.

 

Im Juli des gleichen Jahres kam Gritt mit ihrer Tochter um sich die kleine Mia anzuschauen. Aber als sie in Bellas Augen blickte war es um sie geschehen :-) Also zog Bella zu einer Probezeit zwei Hügel weiter nach Hückeswagen. Seit Dezember des Jahres 2011 gehört Bella dort fest zur Familie und lebt mit dem kleinen Ponywallach Cäsar zusammen.

 

 

   

Bella

 

vorne Cäsar

 

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Lanzelot

Hallo Zusammen,

ich bin der kleine Lanzelot und kam am 30.08.2009 hierher. Mit mir kamen eine Mutter, die kleine Bonita und die Schimmelstue Sonador hier hin. Wie so oft waren wir ziemlich abgemagert und wie hier üblich mussten wir die ganze Prozedur von Tierarzt, Schmied, Wurmkuren und Impfungen über uns ergehen lassen. 

Seit dem Frühjahr des Jahres 2010 wohne ich bei Karin und ihrer Bande. Eigentlich sollte ich nur zur Aufzucht dahin, aber wie so oft habe ich mich festgeliebt und so durfte ich für immer bleiben :-)

 

Am 30.08.2009 konnten wir den einjähirgen Lanzelot mit seiner Mutter und einer weiteren Stute übernehmen. Alle drei Pferde waren stark unterernährt und total verwurmt. Lanzelot zeigte eine deutliche Fehlstellung in den Beinen, dies kam durch seine schlechten Haltungs- und Aufzuchtsbedingungen.

Lanzelot bekam neben anständigem und regelmäßigem Futter noch Vitamingaben und regelmäßige Bewegung verordnet, da man davon ausgehen konnte, dass er den größten Teil seines jungen Lebens mit seiner Mutter in der Box verbringen musste.


 

   

Tag der Ankunft

 

man beachte Körperhaltung

Lanzelot musste von seiner Mutter getrennt werden. Wir begannen die beiden nach einer Eingewöhnungszeit erst über Nacht in zwei nebeneinander liegenden Boxen zu stellen; später wurde Lanzelot in unsere Jungmännertruppe integriert und seine Mutter wechselte in eine entferntere Wohnstatt. So war ein vorsichtiges Absetzen gegeben ohne dass die beiden starkem Stress ausgesetzt waren.

     
   


Heute sieht man deutlich, dass sich die Beinstellung deutlich verbessert hat. Wie unser TA voraus sagte wachsen sich solche Dinge idR bei jungen Leuten in anständiger Haltung aus. Lanzelot sollte unbedingt in ein zu Hause mit verspielten, männlichen Kollegen um Sehnen und Bänder weiter zu stärken. Eine Vorstellung im 6-wöchigen Abstand beim Schmied ist unbedingt erforderlich.

Hierzu meldete sich Karin, die einen Kollgen für ihren einsamen Jungspunt suchte. Lanzelot schien der ideale Partner. So wechselte er seine Wohnstatt und liebte sich fest. Heute ist Lanzelot ein stolzer, junger Wallach und hat hoffentlich sein erstes Lebensjahr vergessen...

 

   

Lanzelot

 

er ist wunderschön

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Mia

Hallo Zusammen,

ich bin die kleine Mia und habe von März bis Juni 2011 hier gelebt. Bevor ich hierher kam, lebte ich mit meiner Freundin Bella irgendwo am Nürburgring. Da ging es uns nicht so gut und deshalb hat uns eine liebe Dame vom Vet-Amt dort wo wir waren einfach heraus geholt und uns an die Familie Beß gegeben. Wie es dann weiter geht, lesen Sie in meiner Geschichte.

 

Die kleine Mia wurde im März 2011 vom Vet-Amt Koblenz aus schlechter Haltung befreit.

Sie und eine weitere Stute litten unter aktuter Hufrehe und hatten "Schnabelschuhe".

Beide Mädchen waren weder geimpft noch entwurmt.

 

 

Mia ist eine selbstbewußte kleine Dame und eine richtige Quasselstrippe. Man kommt schwerlich an ihr vorbei ohne dass sie Sie in ein Gespräch verwicklen wird. Mia war uns Menschen gegenüber anfangs etwas misstrauisch, dies änderte sich aber schlagartig als sie merkte, dass Menschen meistens etwas Gutes für sie in der Tasche haben :-)

 

 

Mia lässt sich bereitwillig putzen und betüddeln. Sie kennt es,  geführt im Schritt ein kleines Kindlein zu tragen; eine Trense mit Gebiss jedoch scheint sie nicht zu kennen. 

Bei uns wohnt Mia mit weiteren Shettys beiderlei Geschlechts 24 Stunden täglich auf einer Magerwiese.

Wir wünschten uns für die kleine Dame einen Platz bei einem Rehepferd wo sie jedoch nicht als "Beisteller" versauert.

Und dieser Platz wurde schnell gefunden. Heute lebt Mia zwei Hügel weiter bei der Familie Stöcka in Wermelskirchen. Dort wohnt sie mit der lieben Stute Tami gleich am Haus :-)

 

   
     

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Eowyn

Hallo Zusammen,

ich bin die Eowyn aber hier wurde ich immer ganz liebevoll Evi genannt. Bevor ich hierher kam hatte ich fünf Jahre lang mutterseelen alleine leben müssen. Wo ich heute lebe und wie es dazu kam lesen Sie in meiner Geschichte.

 

 

Evi kam als Abgabepferd im Juni des Jahres 2010 zu uns. Sie musste die letzten fünf Jahre alleine auf einer Wiese verbringen, bis sich ihre Besitzerin endlich entschloss, die Stute abzugeben. Evi lebte dort Tag und Nacht draussen und hat dies mit einer Ekzemerdecke erstaunlich gut überstanden.

Laut Vorbesitzerin hatte Evi als 7-jährige einen Hufbeinbruch, welcher aber nicht als solcher erkannt und somit auch nicht behandelt wurde. Sie ging allerdings danach noch als voll belastetes Pferd im Gelände und ging sogar noch Wanderritte. Die Aussage der Vorbesitzerin ist, dass Evi zwischendurch immer wieder mal eine Lahmheit zeigte, welche mal schwächer, mal stärker auftrat.

 

Evi wurde bei uns erst einmal geröngt und hier zeigte sich, dass Evi ausschließlich als behindertes Pferd vermittelt werden könnte. Evi kann zur Zeit noch lediglich im Schritt geritten werden, da sich an dem Bruch eine Athrose ausgebildet hat.

Evis Hufe waren jahrelang laienhaft bearbeitet worden, sodass sich dies ungünstig auf die Stellung des Hufbeines auswirkte. Hier wurden ihre Hufe vorsichtig in die richtige Form gestellt und als Unterstützung bekam Evi vorne leichte Eisen.

Als Evi zu uns kam war es rührend zu sehen, wie sie sich anderen Pferden annäherte. Sie lief wie ein Fohlen mit Kaubewegungen auf die Stuten zu und stand schließlich stocksteif zwischen ihnen. Sebst wenn sie angegriffen wurde bewegte sie sich nicht und quietschte leise vor sich hin.

Wir hatten fast den Eindruck, dass selbst unsere Damen Mitleid mit ihr hatten, denn sie wurde ungewöhlich schnell in die Gruppe aufgenommen. Da Evi Sommerekzemerin ist, gehörte sie bei uns nachts eigentlich eingestallt. Evi jedoch schien richtig verzweifelt, wenn wir sie abends aus "ihrer" Gruppe heraus holen wollten- zu groß war ihre Angst wieder jahrelang alleine bleiben zu müssen. So beließen wir sie nachts draussen; Evis Ekzem war sowieso jahrelang weder behandelt noch gelindert geworden, da kam es uns auf ein paar Wochen nicht mehr an.

 

Nachdem Evi sich gut eingelebt hatte, begannen wir damit, sie in einen geregelten Tagesablauf zu bringen. Hierzu gehörte das regelmäßige Waschen und die Behandlung des Ekzems. Es zeigt sich, dass eine deutliche Heilung der schorfig-blutigen Stellen erfolgte. Schnell verstand Evi, dass es nach jedem Entfernen aus ihrer Gruppe auch eine Rückkehr gibt. Wir begannen mit gemütlichen Ausritten im Gelände und Evi scheint diese richtig zu genießen. Sie "klebt" kein bisschen, ist unerschrocken und fleißig und sehr gut erzogen.

Evi mag Menschen und genießt jede Aufmerksamkeit!

Evi ist in jeder Hinsicht eine Lebensversicherung, sie trägt Anfänger und unsichere Reiter absolut zuverlässig spazieren!
 

Leider scheiterten alle unsere Vermittlungsversuche bei Evi.

Evi ist ein behindertes Pferd, welches nur noch im Schritt reitbar ist und wegen der sich bildenden Athrose weiß man nicht genau, wie lange man sie noch reiten kann.

Dies schreckte die Menschen ab! Wir hatte den Eindruck bekommen, dass oft gilt, wenn schon so ein großes, teures Pferd, dann bitteschön auch reitbar. Evi ist keine Beistellerin, sie möchte noch einen Job erledigen, sie fühlt sich jung und mag nicht nur rumstehen.

Evi war bereits einmal vermittelt und zwischen der Mail "Evi wird für immer bei mir bleiben, die gebe ich nie wieder her" und dem Anruf "Evi muss wieder weg" lagen keine vierundzwanzig Stunden! Dies war das kürzeste " für immer und ewig" welches wir bisher gehört hatten.

Aber jedes Töpfchen findet sein Deckelchen und so fand auch Evi ganz liebe Menschen und einen netten Pferdefreund.

Seit Juni 2011 lebt Evi bei ihrem Freund Sandro im schönen Olfen.

 

Möglich machen ihr dies die beiden netten Menschen

   

Sabine und

 

Klaus

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Deputy

Hallo Zusammen!

Mein Name ist Deputy und ich kam damals als 3-jähriges Hengstlein hierher. Nachdem ich dann erst mal ein halbes Jahr auf der Weide war, wurde ich gelegt und fand dann mein neues zu Hause. Leider bin ich nicht ganz ohne und musste den Menschen einfach mal zeigen, dass ich ganz bestimmte Vorstellungen von meinen Besitzern habe. Dies habe ich auch konsequent durchgesetzt damit ich zu dem Menschen konnte, der mit seiner ganzen Liebe zu mir steht ;-

 

Deputy kam im Frühjahr 2001 als damals knapp 3-jähriger Hengst zu uns. Bis dahin hatte er keinerlei Erziehung genossen, war sich seiner Kraft durchaus bewußt und nahm grundsätzlich keine Notiz von uns Menschen. Er begegnete uns zwar freundlich, zeigte keine Furcht aber es interessierte ihn auch in keinster Weise, ob und was wir von ihm wollten. Führten wir ihn auf den Auslauf, marschierte er munter drauf los, egal ob jemand an der Leine hing oder nicht, ließ sich nicht stoppen oder in die eine oder andere Richtung führen und zerriss, wenn er angebunden wurde, sämtliche Stricke und Halfter. Er war dabei nie bösartig, für ihn war es einfach normal, so lange an einem Strick zu ziehen, bis dieser nachgab. Dann drehte sich Deputy herum und ging in seiner immer gleich bleibenden ruhigen Art seiner Wege. Beim Putzen blieb er genau so lange stehen, wie ihm nicht langweilig wurde, manchmal kniff er uns freunschaftlich in Arme, Beine und Po, Hufe gab er wenn er wollte, wenn nicht, zog er sie weg, stieß uns mit den Hinterhufen zur Seite und schaute uns ziemlich dämlich an, wenn wir mit ihm schimpften oder ihm sogar einen Klaps gaben.

 

Da es in diesem Frühjahr bereits sehr warm war, riet uns der Tierarzt wegen der Fliegen von einer sofortigen Kastration ab uns so ging Deputy am 01. Mai mit unseren anderen Pferden auf die Sommerweide, in eine reine Männergesellschaft. Er zeigte bis dahin keinerlei Hengstmanieren und fügte sich sofort in die sozilale Gemeinschaft ein, spielte ausgelassen mit den Wallachen und ordnete sich den älteren Tieren ohne Probleme unter. Als wir ihn zur Weide brachten, war er ein starksiges, vollblutähnliches Wesen, als wir ihn Mitte Oktober abholten, hatte sich aus unserem "Hempfling" ein richtiger Koloss entwickelt. Dieser Koloss schrie nach Erziehung!

 

Deputy wurde kastriert und wir begannen mit seiner Ausbildung. Er lernte, mit 2 Halftern und 2 Stricken angebunden, dass man sich nicht losreißen sollte, kniff er uns beim putzen, bekam er eins mit dem stumpfen Gertenende auf die Nase und schlug er beim Hufe geben aus, bekam er wiederum das Gertenende zu spüren. Er lernte, dass ein Pferd "bei Fuß" zu gehen hat und er lernte auch, dass man als Pferd in der heutigen Zeit einen Reiter zu tragen hat. Deputy ertrug alles mit stoischer Ruhe. Er ging ins Gelände und zeigte keinerlei Furcht vor nichts und Niemanden. Witterte er dennoch Gefahr, blieb er stehen, betrachtete sich die Sache erst aus der Ferne, wollte es dann genauer wissen und marschierte geradewegs auf die Neuigkeiten zu. Er scheint nie schlechte Erfahrungen gemacht zu haben!

 

Irgendwie behielt Deputy immer sein stoisches, selbstgefälliges  Gemüt bei. Viele Menschen interpretierten dies als übermächtige "Dominanz". Deputy zeigte immer, dass mit ihm manche Sachen nur zu machen waren, wenn der Mensch ihm vernünftig erklärte warum dies oder jenes notwendig war. Menschen, welche unsicher waren, wenig oder kein Pferdeverständnis hatten oder alles mögliche ausprobierten waren bei ihm chancenlos. Deputy zeigte ihnen ganz klar, wo ihre Grenzen waren und dies waren nicht wenige :-))))

 

Nachdem Deputy gut angeritten war, fand er im April 2002 eine liebe Besitzerin. Leider wehrte das Glück nur etwas über ein Jahr, dann kam er im Juni 2003 wieder zurück. Es dauerter nur drei Monate da fand er einen neuen Platz bei Ivonne. Hier konnte Deputy sich fünf Jahre lang sicher aufgehoben fühlen. Ivonne und Deputy schienen für einander gemacht und zwischen beiden gab es ein Band, weches irgendwie nicht zur zerreißen war.

Leider änderten sich Ivonnes Lebensumstände radikal und sie konnte Deputy nicht mehr halten. Im Mai 2008 musste er wieder gehen und kam abermals zu uns zurück.

 

Die Familie Schulte aus Düsseldorf rückte an, zeigte, dass Deputy genau das Pferd ist, welches sie suchten und so zog er im August Sommer 2008 in einen schönen Stall in die Landeshauptstadt :-)
Leider änderten sich die Lebensumstände auch hier. Der Sohn Alexander konnte sich um Dep nicht mehr kümmern und die restlichen Familienmitglieder hatten Deputy nichts entgegen zu setzten. Deputy sollte im Oktober 2010 wieder zu uns zurück.


Davon erfuhr Ivonne, welche sich zwischenzeitlich wieder berappelt hatte. Auch wenn sie Deputy noch nicht ganz wieder in ihre Verantwortung nehmen konnte, so machte sie doch alles möglich, das "ihr" Pferd wieder dahin kam wo er immer wieder hinwollte, nämlich zu ihr und niergendwo anders hin.

   

     

 

Deputy ist eins der Pferde die uns Menschen ganz klar aufzeigen, wo und mit wem sie zusammen leben möchten. So oft haben wir gehört, warum und weshalb man mit einem Pferd wie ihm auf Dauer nicht zusammen leben könnte. Wenn man ihn aber mit seiner Lieblingsfrau Ivonne zusammen sieht, dann zeigen die Bilder ganz klar dass es sich druchaus lohnen kann, um das Herz eines Pferdes zu kämpfen.

Egal was andere Menschen über Deputy erzählten und wie sie über ihn urteilten, Ivonne hat mit iherer ganzen Liebe immer zu ihm gestanden und mehr wollte er nie!

 

   


 


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HANNI

Hanni kam im Frühsommer des Jahres 2009 als Abgabepferd zu uns. Hanni hatte bis dahin ein behütetes Leben. Sie war als Reit-, Kinder- und Therapiepferd eingesetzt. Mit Beginn der altersbedingten Athrose fand Hanni einen guten Platz als Beistellerin. Dort konnte sie jedoch nur ein Jahr bleiben, weil ihre Menschen ebenfalls altersbedingt die Pferdehaltung aufgeben mussten.

 

 

 

Leider hatte sie auf diesem Platz nur rumgestanden, was der Athrose nicht zuträglich war.

Als Hanni zu uns kam war sie so dick und steif, dass sie nicht in der Lage war, einen Berg im Schritt zu bewältigen. Nach monatelangem, vorsichtigen Aufbautraining zeigte sich jedoch, dass die Dame durchaus munter voran schreiten kann.

 

Hanni wird von leichten Reitern bis 60 kg regelmäßig in allen Gangarten im Gelände geritten, wobei natürlich das Haupttempo im Schritt liegt.

Desweiteren gehört zu ihren Aufgaben hier, 6- 10 jährigen Kindern an die Reiterei heran zu führen. Hier ist Hanni die Lebensversicherung schlechhin. Allerdings ist hier die Gangart in der Regel Schritt mit ganz wenigen, kurzen Trabeinlagen. Hanni ist eines der beliebtesten Kinderführponys bei uns.

 

Hanni sollte eigentlich für immer bei uns bleiben. Wir meinten jedoch, sie sollte zu dem einen, "ihren", Menschen und nicht wie bei uns ist, mit ständig wechselnden Reitern und Pflegemädels.

Wir suchten für Hanni ein zu Hause, wo sie "ihren" Menschen hat. Dieser Mensch sollte nicht mehr als 60 kg wiegen und zu einer deutlich reiferen Altersgruppe gehörten ;-) Hanni trägt Menschen mit stoischer Ruhe; diese Menschen sollten aber unbedingte Rücksicht auf ihre Belastbarkeit legen und ihren Fleiß nicht ausnutzen.

Wir stellten uns für Hanni ein zu Hause vor, wo die Erwachsenen unbedingte Pferdeerfahrung hatten und ihre Kindlein in die Hände, bzw auf den Rücken, einer erfahrenen, netten Ponydame geben wollten.

 

Und diese Menschen fanden wir im schönen Solingen!

Seit dem 24.09.2010 wohnt Hanni bei Jenny und ihrer Familie direkt am Haus und hat einen netten Norwegerwallach zum Freund.

 

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MALI

Hallo alle Zusammen!

Mein Name ist Mali und ich wurde im Jahre 2004 geboren. Am 18.06 des Jahres 2008 kam ich mit drei weiteren Kollegen hierher.

Wir waren bei einem Händler der in der Regel die vorletzte Station ist. Da ich schon vier Jahre war, nicht eingeritten und zudem Sommerekzemerin bin, bestand für mich akute Lebensgefahr.

Der Händler hatte mich dann, weil es eh nicht drauf ankam, auch noch zu einem Hengst gestellt :-( Das war genau einen Tag, bevor mich die Familie Beß dort rausgeholt hat.

Die Untersuchung durch meine Tierärztin einige Monate später ergab, dass ich guter Hoffnung war. So wollten die Beß` mich dann auch nicht vermitteln.  

So wurde am 09.06.2009 mein wunderschöner Sohn Montgomery geboren. Monti und ich lebten mit allen meinen Freundinnen den ganzen Sommer lang auf riesigen Wiesen und für mich hätte es ewig so weitergehen können. 

Ich war nur Hausfrau und Mutter, wurde natürlich immer noch nicht angeritten da ich mich ja im Mutterschutz befand.

Monti blieb so lange mit mir zusammen, bis ich es selbst nicht mehr wollte- das war im Frühjahr 2010.

 

Nun begann für mich der Ernst des Lebens. Meine Freundin Angela begann mich vorsichtig anzureiten- damit war mein weiterer Lebensweg bestimmt: die suche nach einem neuen, guten zu Hause begann!


 

Und ich habe das beste zu Hause gefunden, welches man sich wünschen kann. Seit dem 30.06.2010 lebe ich in bei der Familie Augustin in Dortmund, welche mir auch gleichzeitig eine große Pferdefreundin, die Stute Abby, dazu gekauf haben!


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Älfchen

Haidiho Miteinander!

Mein Name ist Älfchen und ich kam im Januar 2007 mit neun weiteren Kumpels hierher. Da waren wir alle richtig krank. Diese Geschichte können Sie nachlesen unter dem Button "Wahre Geschichten" . Ich war der letzte und längste hier von uns zehnen, aber auch ich habe ein schönes zu Hause gefunden.

 

 

   

Älfchen lernt den "Ernst des Lebens"

 

Älfchen im Winter 2010

 

Leider kam auch für mich die Zeit des Abschied nehmens und so fand ich ein wunderschönes zu Hause bei meinen neuen Leuten bei Frank und Marion in Wiehl.

Dort wohne ich seit dem 10.04.2010 und heiße jetzt Schröder :-)

 

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Flämmchen

Hallo Zusammen!

Mein Name ist Flämmchen und ich kam im Januar des Jahres 2007 mit neuen weiteren Kollegen hierher. Damals ging es uns allen sehr schlecht, aber wir waren alle noch superjung und konnten uns hier richtig gut erholen. Als ich fast zwei Jahre alt war, wurde ich vermittelt. Dies ging aber des lieben Geldes wegen nur ein Jahr lang gut und dann haben die Beß mich wieder abholen müssen. Meine genaue Geschichte lesen Sie wenn sie den Button "Wahre Geschichten" drücken.

 

   

Flämmchen im Winter 2010

 

 

 

 

Allerdings war ich nicht sehr lange hier, nur einen Winter! Im März 2010 fanden mich ganz liebe Menschen sodass ich am 23.03. in mein neues zu Hause umziehen konnte!

Nun heiße ich Klecks und lebe neben meinem neuen Kumpel bei Timo und Alexandra im schönen Kirchhein!

 

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Minitou

Nicht erschrecken, so sehe ich heute nicht mehr aus! Ich heiße Minitou und das ist ein Bild vom Ankunftstag! Da hatte ich Druse, Haarlinge und riesige Spulwürmer. Deshalb stehe ich auf dem Foto auch im Hundezwinger, wegen der Quarantäne! Ich war damals zwischen 6 und 9 Monate alt, aber ich bin dann ganz schnell gesund geworden. Dann bin ich umgezogen zu den Feuchters nach Ellwangen und hier lebe ich mit einem kleinen Kollegen.

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Kasimir

Ich bin der kleine Kasimir, aber heute heisse ich Teddy und gehöre einem sehr netten Ehepaar in Mönchengladbach. Die haben einen Kollegen der ist genau so klein wie ich es bin. Eigentlich bin ich ja seit Führjahr 2003 groß denn ich kann schon eine Kutsche ziehen, zu zweit oder auch alleine. Und dann ziehen wir meine Leute über die Felder und durch die Wälder und alle sind ganz stolz auf mich. Mein "Leut" sagt immer, mit mir hat er eine Glücksgriff getan und das sag ich dann auch!

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Severini

 
Halli- Hallo!

Ich bin Severini und wurde beim Winkels (!) in Dorsten gekauft. Immer wenn ich neue Besitzer fand, fing ich an zu lahmen, was ich bei Beß jedoch nie tat und wir sind ganz oft die "Rheinrunde" gegangen (2,5 Stunden) alle Gangarten. Heute lebe ich auf einem Ökohof in der Eifel und helfe als Zugpferd, die Wiesen in Ordnung zu halten ;-)

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Manulito

Hallo zusammen!
Ich bin Manulito und gehörte  schon fast zum Lagerbestand! Ich habe ein Sommerexem und war ganz nackt, als ich zum Metzger sollte. Hier bei den Beß bekam ich jedes Frühjahr eine Spritzenkur und sah aus, als wäre ich fast gesund. Dann gehörte ich zu Marina, die Eltern wollten nicht, dass ich den Stall verlasse und da haben `se mich gekauft. Leider wurde Marina irgendwann erwachsen, musste arbeiten gehen und hatte kaum noch Zeit für mich. Heute lebe ich mit Farfarello und Holly in Düsseldorf.

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Scott

Hallo Zusammen!

 
Mein  Name ist Scott und ich kam über einige Umwege  zur Corinna und ihrer  Familie! Hier war ich mit meinem Kumpel Muck, wir lebten  zusammen in Remscheid und hatten einen Offenstall und riesige Wiesen!

 

Corinna sagte, ich wäre wirklich das beste Pferd auf der Welt und da schieße ich mich ihrer Meinung natürlich an :-)! Dann hat sich meine kleine Reitbeteilungun in mich verliebt und ich wurde ihr Geburtstagsgeschenk!

 

Scotti kam anfang Oktober 2002 zu uns. Er zeigte sich als lieber Kerl, ließ sich locker verladen und schien im Umgang artig zu sein.
Er hat in seinem linken Mundwinkel eine lange Narbe mit ungleichen Verwachsungen, an den Hinterbeinen mehrer verheilte Einschnitte, die von Stricken oder Drähten hervorgerufen sein könnten. Scott hat extrem kurze Hufe.

Als wir ihn das erste Mal putzen stellte sich heraus, dass Scott auf keinen Fall dazu bereit war, uns die Hufe zu geben, vorne klappte es nach langem Hin und Her, hinten drehte er sich jedoch biltzschnell weg, wurde man laut, versuchte er sich vom Strick loszureißen und verlor dabei vollkommen die Fassung.

 


Beim Reiten stellte sich heraus, dass Scott wohl einmal eine solide Grundausbildung genossen hatte. Ritten Kinder oder Anfänger auf ihm, lief er brav seine Runden, bei Fortgeschrittenen Reitern zeigte sich, dass Scott Hilfen durchaus kennt und auch annimmt. Wird man jedoch fordernd oder in den Einwirkungen heftig, wird Scott nervös und zeigt dies auch deutlich.

Wir gingen dazu über, Scott nur noch absolut ruhig anzusprechen, ging man so an ihn heran, schien er das Traumpferd schlechthin zu sein. Scott kennt im Gelände alles, ist immer ruhig und besonnen und geht auch in allen Gangarten ohne Probleme. Er ließ sich problemlos putzen und anfassen, jedoch gab er die Hufe nicht!

Ende Oktober war es soweit, der Schmied und der Tierarzt rückten an um Scotti im sedierten Zustand mal unter die Hufe zu schauen. Obwohl Scott eine Großpferddosis an Schlafmittel bekam, schaffte er es 2x nach dem Schmied so heftig auszuschlagen, dass dieser über den ganzen Hof flog und sich fortan weigerte, Scott auch nur anzufassen!

Wir beschlossen, weiter in unserer gewohnten, ruhigen Art mit ihm weiterzuarbeiten und hofften, dass die Hufe hielten :-)

So arbeiteten wir  mit Scott und er ließ uns tatsächlich die Hinterhufe anheben und manchmal sogar ausbürsten! Dies hatte natürlich noch nichts mit dem richtigen "Hufegeben" zu tun, war jedoch ein unglaublicher Fortschritt! Scott ließ es zu, wenn man wie selbstverständlich an die Sache heran ging, witterte er Gefahr, verfiel er sofort wieder in sein altes Verhaltensmuster! Wir wünschten uns für Scott einen  Besitzer, der sich so weit unter Kontrolle hat, dass er selbst nie ungeduldig wird, Scotti die Zeit und das Vertrauen gibt, dass Menschen ihm genommen haben, als sie Stricke um seine Beine schlungen und diese dann in einen Gebissring einschnallten, denn daher scheinen diese Verletzungen, die oben beschrieben sind, zu stammen.

 

Und eines Tages standen Corinna, Uwe und ihr kleiner Sohn bei uns auf dem Hof! Sie verstanden sich auf Anhieb mit Scotti und  so zog er ins Bergische Land. Hier bekam er endlich die Liebe und Aufmerksamkeit, die er verdiente. Hier konnte er mit seinem Kumpel Muck auf riesigen Weiden und im Offenstall wohnen und hier saß er abends mit seiner Familie um ein Lagerfeuer herum!

Nach einiger Zeit verliebte sich seine kleine Reitbeteiligung in ihn und so wurde Scotti ein geliebtes "Geburtstagsgeschenkchen" 

 

   


 


Wir wünschen Scotti, dass er mit der Zeit alles vergißt, was Menschen ihm einmal angetan haben!

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